Rehhack vom Jäger – mageres Wildhackfleisch
Rehhack vom Jäger – mageres Wildhackfleisch
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Inhalt
- Rehhack
Eigenschaften
- 1 Cut – perfekt zum Probieren
- Frisch vom Jäger
- 100 % Reh aus regionaler Jagd
- Für 2–3 Portionen
- Vielseitig: Burger, Bolognese, Frikadellen
Spar-Tipp: 1kg-Packung nur 8 € mehr – spare 12,3% pro kg!
Vorbestellung — Lieferung ab Mitte Mai
Rehbock-Saison startet am 16. Mai. Bestelle jetzt vor und erhalte dein Rehfleisch direkt frisch vom Jäger, sobald die Jagd beginnt. Du zahlst erst bei Versand.
Nährwerte pro 100g
| Energie | 155 kcal |
| Protein | 20g |
| Fett | 8g |
| Kohlenhydrate | 0g |
Durchschnittliche Nährwerte. Abweichungen je nach Teilstück und Saison möglich.

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Bayerische Staatsforsten
Exklusiv-Partner von 3 Revieren. Keine 20 Minuten zum Verarbeitungsort. PEFC-zertifiziert.
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Direkt vom Jäger-Team
Johannes und sein Jäger-Netzwerk jagen in unseren 3 Revieren. Unser Metzger zerlegt in der eigenen Manufaktur. Keine Zwischenhändler.
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Handwerklich gereift
5–10 Tage Fleischreifung in unserer eigenen Kühlzelle. Danach per Hand durch unseren Metzger zerlegt und vakuumiert.
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Keine Massenware
Chargenweise Verarbeitung aus einer Hand. Nachvollziehbare Herkunft, begrenzte Stückzahl.
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DPD gekühlt
Gekühlter Expressversand bundesweit. Meist innerhalb von 24 Stunden bei dir zuhause.
Wild in deine Alltagsküche.
Hirschgulasch und Wildhack sind die am meisten unterschätzten Cuts vom Wild. Während viele noch glauben, Wildfleisch sei nur etwas für Sonntage und Weihnachten, beweisen Hirschgulasch, Rehgulasch und Wildhack jeden Werktag das Gegenteil: extrem mager mit nur 2–3 % Fett (gegenüber 18–22 % beim Rind), reich an Protein und Eisen — und in der Küche deutlich einfacher, als Einsteiger denken. Wer einmal ein echtes Wildgulasch selbst geschmort oder eine Wild-Bolognese mit Rehhack gekocht hat, kauft für den Alltag nie wieder Rinderhack.
Unsere Küchenstücke stammen aus 3 Revieren der Bayerischen Staatsforsten. Johannes und sein Jäger-Team erlegen, unser Metzger zerlegt per Hand: feine Würfel aus Keule und Schulter für Gulasch, fein gewolftes Muskelfleisch für das Wildhack. 5 bis 10 Tage Fleischreifung in der eigenen Kühlzelle — der Schritt, der Wildfleisch schmorfähig, zart und aromatisch macht. Keine Industrielinie, keine Importware aus Neuseeland, keine anonyme Masse.
Du bekommst Hirschgulasch und Rehgulasch in der Probiergröße 500 g (ideal für 2–3 Personen) oder als 1-kg-Familienpackung. Wildhack in 500 g, mager und mit klarem Wild-Aroma. Frisch in der Saison oder schockgefrostet bei −40 °C aus unserer eigenen Zelle — damit du das ganze Jahr über Wild schmoren oder braten kannst.
Produkt-Fakten
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Cut & Mengen
Für Gulasch schneidet unser Metzger feine Würfel aus Keule und Schulter — saftiges Muskelfleisch, das beim Schmoren zart wird und Aroma hält. Für Wildhack wird pures Muskelfleisch fein gewolft, ohne Zusätze, ohne Fremdfett.
Alles küchenfertig, vakuumverpackt, portioniert. 500 g reichen für 2–3 Portionen Gulasch oder eine große Pfanne Bolognese. 1 kg ist die Familienvariante für 4–5 Portionen — oder für Meal-Prep am Sonntag, wenn du gleich für die ganze Woche schmoren willst.
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500 g vs 1 kg
Klarer Preis, keine Schreie, keine Rabatt-Dramatik. Wir rechnen dir ehrlich auf den Kilo-Preis um, damit du sehen kannst, was du bekommst.
500 g — ideal zum Probieren. Wer noch nie Wildgulasch selbst geschmort hat, testet mit der kleinen Menge.
1 kg — die Familien-Variante. Rund 8 % günstiger pro Kilo als die 500-g-Probiergröße, perfekt für Meal-Prep oder Vorratshaltung in der Tiefkühltruhe.Du bekommst in jeder Größe dieselbe Qualität: dasselbe Wild aus denselben 3 Revieren, dieselbe Reifung, dieselbe Hand-Zerlegung.
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Zubereitung
Gulasch — Schmoren
2,5 bis 3 Stunden bei niedriger Hitze. In Butterschmalz scharf anbraten, mit Rotwein ablöschen, mit Wildfond schmoren. Resultat: butterweiches Hirschgulasch oder Rehgulasch mit tiefer Sauce. Die Schritt-für-Schritt-Anleitung findest du unten.Wildhack — Kurzbraten
3–4 Minuten in heißer Pfanne, etwas Pflanzenöl dazu (Wildhack hat nur 2–3 % Fett, sonst wird es trocken). Ideal für Wild-Bolognese, Wild-Chili, Lasagne, Frikadellen oder Wildburger.
Perfekt schmoren in drei Schritten
Wildfleisch schmoren ist einfacher, als du denkst — wenn du die drei Phasen verstanden hast: Anbraten, Ablöschen, Schmoren. Das gilt für jedes Wildgulasch, egal ob aus Hirsch oder Reh. Wer sich an die Reihenfolge hält, bekommt mit Hirschgulasch oder Rehgulasch ein Ergebnis, das jeden Rinder-Schmorbraten alt aussehen lässt. Hier ist die Anleitung, die bei uns in der Küche funktioniert.
Schritt 1 — Anbraten (die Röstaromen)
Wildfleisch zuerst trocken tupfen. Jede Feuchtigkeit am Fleisch ist ein Feind der Röstaromen — nasses Fleisch dünstet, statt anzubraten. Butterschmalz in den Gusseisen-Topf geben, nicht Pflanzenöl: Butterschmalz verträgt hohe Temperaturen und bringt das unverwechselbare Röstaroma. Den Topf richtig heiß werden lassen, bis das Fett leicht rauchen will. Das Wildgulasch portionsweise hineingeben — zu viel auf einmal senkt die Temperatur und das Fleisch dünstet wieder. Von allen Seiten scharf anbraten, etwa 4–5 Minuten pro Portion, bis eine tief dunkelbraune Kruste entsteht. Diese Kruste ist der Geschmacks-Motor deines späteren Gulaschs. Das angebratene Fleisch rausnehmen und zur Seite stellen.
Schritt 2 — Ablöschen (die Soßen-Basis)
Im selben Topf einen Esslöffel Tomatenmark kurz mitrösten. Nur 30 bis 60 Sekunden, bis es leicht dunkler wird und anfängt zu duften — dadurch verliert das Tomatenmark seine Säure und bekommt eine leicht nussige Note. Jetzt mit einem Glas kräftigem Rotwein ablöschen: ein Barbera aus dem Piemont, ein süditalienischer Primitivo oder ein deutscher Dornfelder sind ideale Schmor-Weine. Mit einem Holzlöffel den Topfboden abkratzen — die angebrannten Röststoffe lösen sich im Wein und landen in der späteren Sauce. Den Rotwein auf die Hälfte einreduzieren lassen. Jetzt Wurzelgemüse dazu: Karotte, Sellerie, Zwiebel, alles grob gewürfelt. Kurz mitrösten, bis die Zwiebel glasig wird. Mit Wildfond oder kräftiger Gemüsebrühe auffüllen, bis das Fleisch knapp bedeckt ist — nicht ertränken.
Schritt 3 — Schmoren (die Zauberphase)
Das angebratene Wildgulasch zurück in den Topf geben. Gewürze nach bayerischer Art: 3–4 Wacholderbeeren leicht angedrückt, 2 Lorbeerblätter, 4–5 Pimentkörner, ein paar ganze Pfefferkörner. Kein Salz am Anfang — das kommt erst zum Schluss. Deckel drauf. Jetzt hast du zwei Optionen: im Ofen bei 140 °C für 2,5 bis 3 Stunden ziehen lassen (am saubersten, weil die Hitze gleichmäßig von allen Seiten kommt) oder auf dem Herd bei niedrigster Stufe köcheln lassen (dann ab und zu umrühren, damit nichts ansetzt). In beiden Fällen gilt: unter 2 Stunden bleibt das Bindegewebe zäh, über 3 Stunden wird kein zusätzlicher Mehrwert mehr erzeugt. Die magische Zone liegt zwischen 2,5 und 3 Stunden. Am Ende das Fleisch mit einer Gabel prüfen: es sollte beim leichten Drücken zerfallen. Diese Niedrigtemperatur-Methode gilt übrigens für jedes Wildgulasch, egal ob 500 g Probiergröße oder 1 kg Familienpackung — nur die Flüssigkeitsmenge passt du an.
Profi-Trick: Sauce passieren
Wenn dein Gulasch fertig ist, kannst du die Sauce durch ein feines Sieb passieren, die Fleischstücke zurück in die reduzierte Sauce geben und mit Salz, Pfeffer und einem Spritzer kalter Butter final abschmecken. So bekommt die Soße Restaurant-Niveau — klar, glänzend, seidig. Wer es rustikaler mag, lässt das Wurzelgemüse einfach drin.
Bonus-Kapitel — Wildhack richtig braten
Wildhack ist kein Rinderhack. Der wichtigste Unterschied ist der Fettgehalt: Rinderhack hat 18–22 %, Wildhack nur 2–3 %. Das ist die gesunde Seite von Wildhack — und gleichzeitig die Falle beim Braten. Wenn du Wildhack behandelst wie Rinderhack, wird es trocken und bröselig. Die Lösung: einen großzügigen Schuss Pflanzenöl (Raps oder Sonnenblume) mit in die heiße Pfanne geben. Das Öl ersetzt das fehlende Tierfett, hält das Hack saftig und erzeugt trotzdem Röstaromen. Zweite Regel: das Hack in der heißen Pfanne nicht sofort zerkrümeln. Erst kurz in größeren Brocken anbraten lassen, bis eine Unterseite Farbe bekommt, dann einmal wenden, dann erst grob zerteilen. So behält das Wildhack Biss statt zu Mehl zu werden.
Wildhack passt zu praktisch allem, wo Rinderhack hinkommt — nur eleganter. Wild-Bolognese mit Hirschhack oder Rehhack schlägt jede klassische Bolognese: die Sauce ist feiner, die Aromen deutlicher, der Tiefgang spürbar. Dazu Pasta al dente, ein Hauch frisch geriebener Parmesan, fertig. Wild-Chili con Carne mit Kidneybohnen, Tomate, dunkler Schokolade und Chipotle bekommt durch das Wildhack eine ganz andere Dimension als mit Rinderhack. Lasagne al Forno mit Wildhack-Bolognese und Bechamel — ein Klassiker auf nächstem Level. Wildhack-Frikadellen mit eingeweichter Semmel, Ei, Senf, Petersilie — in Butterschmalz goldbraun gebraten, fertig für ein deftiges Abendessen. Wildburger mit Cheddar, Röstzwiebeln und Preiselbeer-Mayo — wer das einmal probiert hat, will keinen Rinder-Burger mehr.
Und noch eine Faustregel für den Alltag: Wildhack schmeckt intensiver als Rinderhack. Du brauchst weniger Gewürze, weniger Kräuter, weniger Tomatenmark — das Fleisch trägt sich selbst. Weniger ist mehr, wenn das Hauptprodukt schon Charakter hat.
Warum Wildfleisch die gesündeste Fleischwahl ist
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Hirsch
pro 100 g
- Fett: 2,5 g
- Protein: 22 g
- Kalorien: 110 kcal
- Eisen: 4 mg
Der Protein-Spitzenreiter. Kaum Fett, kräftiges Aroma, ideal für Wildgulasch und Wildhack-Bolognese.
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Reh
pro 100 g
- Fett: 2 g
- Protein: 22 g
- Kalorien: 103 kcal
- Eisen: 4 mg
Das magerste Fleisch überhaupt. Feiner im Geschmack als Hirsch, ideal für Rehgulasch klassisch und zarte Wild-Bolognese.
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Rind
pro 100 g (Hackfleisch)
- Fett: 18–20 g
- Protein: 19 g
- Kalorien: 240–260 kcal
- Eisen: 2 mg
Das Alltags-Fleisch. Rund 8-mal so viel Fett wie Hirsch oder Reh, weniger Eisen, mehr Kalorien.
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Schwein
pro 100 g (Hackfleisch)
- Fett: 22–24 g
- Protein: 17 g
- Kalorien: 270–290 kcal
- Eisen: 1 mg
Der Kalorien-Riese. Rund 10-mal so viel Fett wie Wild, nur ein Viertel des Eisens. Für Alltags-Ernährung das Schlusslicht.
Johannes und sein Team
Ich bin Johannes — der Kopf hinter Weidewild. Aber das hier ist keine One-Man-Show. Ich arbeite mit einem festen Netzwerk von Jägern, die in unseren 3 Revieren in den Bayerischen Staatsforsten aktiv sind. Unser Metzger sitzt in unserer eigenen Manufaktur und zerlegt jedes Stück per Hand.
Kurze Wege, eingespieltes Team, jedes Stück läuft durch unsere eigenen Hände — nicht durch einen anonymen Wildhandel. Das ist Handwerk. Nicht Industrie.
Vom Wald auf deinen Teller
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1. Bestellung
Du bestellst, wir reservieren dein Stück. Ganzjährig verfügbar — frisch oder aus der eigenen Schockfrost-Zelle bei −40 °C.
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2. Jagd
Johannes und sein Jäger-Team erlegen in einem der 3 Reviere der Bayerischen Staatsforsten. Anfahrt zum Verarbeitungsort: meist unter 20 Minuten. Kein Wild verbringt länger Zeit im Transport, als wirklich nötig ist.
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3. Reifung & Zerlegung
5–10 Tage Fleischreifung bei 2–4 °C in unserer eigenen Kühlzelle. Unser Metzger zerlegt danach jedes Stück per Hand in der Manufaktur, portioniert sorgfältig und vakuumiert.
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4. Lieferung
DPD Food Express liefert gekühlt, bundesweit. Vom Versand bis zur Haustür meist unter 24 Stunden.
Passende Rezepte
Alle Rezepte-
Wildgulasch butterweich in 3h
Zum RezeptDer Allround-Klassiker. Hirsch, Reh oder Sika — mit Rotwein, Wildfond und Wacholder geschmort bei 140 °C, bis es von der Gabel fällt.
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Rehgulasch nach Omas Art
Zum RezeptDas klassische Rehgulasch — mit Preiselbeeren, Sahne und Wurzelgemüse, wie es Oma gemacht hat. Gelingsicher und tief im Aroma.
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Wild-Bolognese mit Hirsch oder Reh
Zum RezeptBolognese auf nächstem Level. Mit Hirschhack oder Rehhack, San-Marzano-Tomaten, einem Hauch Rotwein — feiner, aromatischer, eleganter.
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Ungarisches Hirschgulasch
Zum RezeptPaprikagulasch auf Hirsch-Art. Mit edelsüßem Paprika, Zwiebeln und Majoran — ein rustikaler Klassiker mit Wild-Charakter.
Welcher Wein passt zu Wildgulasch und Wildhack?
Wildgulasch und Wild-Bolognese brauchen andere Weine als ein zartes Kurzbratstück vom Wild. Bei Schmorgerichten und Hackfleisch-Saucen gilt: der Wein darf kräftig sein, darf Struktur haben, darf nach dunkler Frucht schmecken. Die Tannine arbeiten mit der Sauce, nicht gegen sie.
Zu Wildgulasch (Hirsch oder Reh): ein Barbera aus dem Piemont ist unser erster Griff — viel dunkle Kirsche, lebendige Säure, genug Struktur für die tiefe Jus. Alternativ ein Primitivo aus Apulien: wuchtiger, mit mehr Schmelz, ideal wenn das Gulasch sehr dunkel und intensiv ist. Wer es kräftiger mag, greift zu einer gut gemachten Cuvée aus der Pfalz oder einem Dornfelder aus Franken — fruchtig, erdig, zu Wildgulasch mit Wacholder und Lorbeer perfekt im Gleichgewicht.
Zu Wild-Bolognese: hier kommt die Tomate ins Spiel, und die will Säure im Glas. Ein Chianti Classico aus der Toskana oder ein Montepulciano d'Abruzzo — beide haben genug Säure, um die Tomate im Gericht abzufangen, und genug Körper, um mit dem Wildhack mitzuhalten. Die Faustregel: je mehr Tomate in der Sauce, desto fruchtig-säuerlicher darf der Wein sein.
Zu Wildfrikadellen, Wild-Chili oder Wildburger: ein Dornfelder aus Franken, ein Zweigelt aus dem Burgenland oder ein junger Malbec aus Argentinien — alles Weine, die nicht zu ernst sind, aber genug Power haben, um mit kräftig gewürztem Wildhack zu harmonieren.
Häufige Fragen
Woher kommt euer Wildfleisch?
Aus 3 Revieren der Bayerischen Staatsforsten. Wir sind Exklusiv-Partner dieser Reviere. Vom Abschuss bis zum Verarbeitungsort sind es keine 20 Minuten Anfahrt — kürzere Wege zum Wild gibt es in Deutschland nicht. PEFC-zertifiziert, staatlich bewirtschaftet, kein Wildhandel.
Worin unterscheidet sich Weidewild von Supermarkt-Wild?
Supermarkt-Wildfleisch kommt zu rund 80 % aus Neuseeland, Polen oder Rumänien — tiefgekühlt importiert, durch mehrere Hände gegangen, nachvollziehbar höchstens bis zum Großhandel. Bei uns arbeitet ein kleines, festes Team: Johannes und sein Jäger-Netzwerk in den 3 Revieren der Bayerischen Staatsforsten, dazu unser Metzger in der eigenen Manufaktur. Du bekommst Wild aus bekannter Hand — keine Massenware, keine Importware, kein Wildhandel.
Wie lange wird das Fleisch gereift?
Reh reift 3–7 Tage, Hirsch und Sika 5–10 Tage bei 2–4 °C in unserer eigenen Kühlzelle. Fleischreifung ist der Schritt, der Wild zart und aromatisch macht — und der bei Massenbetrieben oft übersprungen wird.
Wie wird geliefert?
DPD Food Express, gekühlt, bundesweit. Vakuumverpackt in einer isolierten Recycling-Verpackung mit Kühlpads. Vom Versand bis zur Haustür meist unter 24 Stunden.
Wie lange ist das Fleisch haltbar?
Gekühlt (unter 7 °C): 7–10 Tage nach Lieferung. Gefroren (−18 °C): bis zu 12 Monate. Wir empfehlen: was du nicht in 3 Tagen isst, direkt nach Erhalt einfrieren.
Ist das Wild tierärztlich geprüft?
Ja. Jedes erlegte Stück wird nach den Vorschriften der Wildbret-Hygieneverordnung kontrolliert. Bei Schwarzwild zusätzlich Trichinenprobe. Du bekommst ausschließlich amtstierärztlich freigegebenes Fleisch.
Wie lange schmort Wildgulasch?
2,5 bis 3 Stunden bei niedriger Hitze — im Ofen bei 140 °C mit geschlossenem Deckel oder auf dem Herd bei niedrigster Stufe köcheln lassen. Je länger, desto zarter, weil das Bindegewebe in Gelatine umgewandelt wird. Unter 2 Stunden bleiben die Sehnen zäh, und das Hirschgulasch oder Rehgulasch wirkt hart. Über 3 Stunden gibt es kaum noch einen Mehrwert. Die magische Zone liegt zwischen 2,5 und 3 Stunden — hier wird jedes Wildgulasch butterweich.
Warum ist Wildhack so viel magerer als Rinderhack?
Wildtiere leben frei und wild, keine Mast, keine Kraftfutter-Fütterung. Die Muskulatur ist arbeitende Muskulatur, nicht gemästete Depot-Muskulatur wie beim Rind oder Schwein. Resultat: Wildhack hat nur 2–3 % Fett, gegenüber 18–22 % beim klassischen Rinderhack. Für die Küche bedeutet das zweierlei: Wildhack ist ein Protein-Kraftwerk (22 g Protein pro 100 g) mit nur rund 110 kcal — und es brät schneller trocken als Rinderhack. Unser Tipp: beim Anbraten etwas Pflanzenöl mit in die Pfanne geben, damit das fehlende Tierfett ersetzt wird. Dann bleibt das Wildhack saftig und bekommt trotzdem Röstaromen.
Deine Weidewild-Garantie
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100 % Bayern
Exklusiv aus 3 Revieren der Bayerischen Staatsforsten. Kein Import, kein Wildhandel.
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Vom Jäger
Johannes jagt und verarbeitet selbst. Ein Mensch, nachvollziehbare Herkunft.
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Handwerklich
Per Hand zerlegt, chargenweise. Keine Industrielinie, keine Massenware.
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DPD gekühlt
Express-Versand bundesweit. Frisch oder schockgefrostet aus eigener Zelle.