Geschmorter Hirschbraten aufgeschnitten mit Rotwein-Sauce und Kartoffelklößen

Osterbraten Rezept: Geschmorter Hirschbraten — Das perfekte Festessen

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Osterbraten Rezept: Geschmorter Hirschbraten — Das perfekte Festessen

Zartes Wildfleisch, langsam geschmort und perfekt gewürzt — der ideale Osterbraten für festliche Tafeln

Vorbereitung 20 Min
Garzeit 3 Std
Portionen 4 Personen
Schwierigkeit Einfach

Ostern steht vor der Tür und Sie suchen nach einem besonderen Festtagsbraten? Dieser geschmorte Hirschbraten ist die perfekte Wahl für ein unvergessliches Osteressen.

Das Fleisch wird bei niedriger Temperatur sanft geschmort, bis es butterzart ist. Die Rotweinsauce mit Johannisbeergelee rundet das Gericht ab und sorgt für eine harmonische Balance zwischen herzhaft und fruchtig.

Das Beste: Die Zubereitung ist einfacher als gedacht und der Braten lässt sich wunderbar vorbereiten.

Zutaten für 4 Personen

Für den Braten

  • 1,2 kg Hirschbraten
  • 2 EL Butterschmalz
  • Salz und Pfeffer
  • 400 ml kräftiger Rotwein
  • 400 ml Wildfond

Für das Gemüse

  • 2 Karotten
  • 1 Stange Lauch
  • 2 Zwiebeln
  • 2 Knoblauchzehen
  • 3 Zweige frischer Thymian
  • 2 Lorbeerblätter

Tipps vom Jäger

Ein geschmorter Hirschbraten ist das Herzstück des Osteressens – und das Schöne daran: er wird besser, je weniger du tust. Aber ein paar Grundregeln gibt es:

Einen Tag vorher zubereiten. Klingt kontraintuitiv, aber Schmorgerichte schmecken am nächsten Tag besser. Die Aromen verbinden sich über Nacht, das Fleisch saugt die Sauce auf. Am Ostersonntag nur noch sanft erwärmen – stressfrei und besser.

Kein Wasser zum Schmoren. Verwende Wildfond (unser Wildknochen eignet sich perfekt zum Fondkochen), Rotwein und Gemüsefond. Wasser verwässert – logisch, aber der häufigste Fehler. Die Flüssigkeit sollte das Fleisch zu zwei Dritteln bedecken, nicht komplett.

Deckel drauf, Ofen dran. 160°C Ober-/Unterhitze, nicht Umluft. Umluft trocknet die Oberfläche aus. Deckel drauf und 2,5–3 Stunden schmoren lassen. Alle 45 Minuten einmal wenden, sonst in Ruhe lassen. Geduld ist die wichtigste Zutat.

Sauce am Ende reduzieren. Fleisch rausnehmen, warm halten. Die Bratensauce bei hoher Hitze ohne Deckel um die Hälfte einkochen. Dann durch ein feines Sieb passieren. So entsteht eine konzentrierte, samtige Sauce ohne Gemüsereste.

Variationen & Abwandlungen

Hirschbraten im Römertopf: Den Hirschbraten im gewässerten Römertopf mit Wurzelgemüse, Rotwein und Kräutern in den kalten Ofen stellen und bei 180°C 3 Stunden garen. Der Tontopf hält die Feuchtigkeit perfekt – das Ergebnis ist unglaublich saftig und die Küche riecht nach Festessen.

Geschmort mit Pflaumen und Zimt: Statt der klassischen Variante: Backpflaumen, eine Zimtstange und einen Schuss Port zum Schmorsud geben. Die süß-fruchtigen Noten passen hervorragend zu Hirsch. Eine nordeuropäisch inspirierte Variante, die auf dem Ostertisch für Gesprächsstoff sorgt.

Slow-Cooker über Nacht: Alles am Samstagabend in den Slow-Cooker geben, auf LOW stellen, 8–10 Stunden schmoren lassen. Am Ostersonntag aufwachen und das Haus riecht nach Festessen. Fleisch nur noch aus dem Fond heben, Sauce reduzieren, fertig. Minimaler Aufwand, maximales Ergebnis.

Welches Stück vom Wild eignet sich am besten?

Für einen geschmorten Braten brauchst du ein Stück mit Bindegewebe, das beim langen Garen zu Gelatine wird – das macht den Braten saftig und die Sauce samtig:

Hirschkeule am Stück (die Königsklasse): Unsere Hirschkeule ist das perfekte Bratenstück für die große Osterrunde. Genug Fleisch für 6–8 Personen, wird beim Schmoren butterweich und hat genug Bindegewebe für eine samtene Sauce.

Hirschbraten (Schulter/Bug): Unser Hirschbraten (1 kg) ist ideal für 4–5 Personen. Etwas mehr Bindegewebe als die Keule, ergibt dadurch eine noch reichhaltigere Sauce. Muss etwas länger schmoren (3+ Stunden), belohnt aber mit intensivem Geschmack.

Alternativ Rehbraten: Wer einen feineren, milderen Braten bevorzugt, nimmt unseren Rehbraten. Etwas kleiner als Hirsch, perfekt für 3–4 Personen. Schmorzeit ca. 2–2,5 Stunden. Die Sauce wird eleganter und weniger kräftig als bei Hirsch.

Nicht verwenden: Rücken oder Filet – die sind zum Kurzbraten gedacht. Ein geschmorter Rücken wird nicht besser, sondern trocken und faserig.

Welcher Wein passt dazu?

Brunello di Montalcino: Zum festlichen Osterbraten darf es ein großer Italiener sein. Ein gereifter Brunello mit seinen Aromen von Sauerkirsche, Leder, Tabak und Erde ist der perfekte Begleiter zum geschmorten Hirsch. Seine straffenTannine werden von der reichhaltigen Sauce gezähmt, die lebhafte Säure hält alles frisch.

Alternativ: Ribera del Duero (Spanien): Ein Tempranillo aus der Ribera del Duero – kräftig, mit Noten von dunkler Frucht, Vanille und dezenter Röstnote vom Eichenfass. Wärmer und zugänglicher als Brunello, aber mit genug Struktur für den kräftigen Hirschbraten. Ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Die perfekten Beilagen zum Osterbraten

Kartoffelknödel halb und halb: Der Klassiker zum Festtagsbraten. Rohe und gekochte Kartoffeln gemischt, mit Croutons in der Mitte – die Knödel saugen die konzentrierte Bratensauce auf und sind Soulfood in Reinform. Können eine Stunde vorher geformt und warmgehalten werden.

Rotkohl mit Preiselbeeren: Klassischer Rotkohl, aber statt Zucker mit Preiselbeeren gesüßt. Die fruchtige Säure passt perfekt zum geschmorten Hirschbraten. Am besten einen Tag vorher kochen – der Rotkohl wird über Nacht besser.

Rosenkohl mit Speck: Rosenkohl halbieren, in einer Pfanne mit Butter und Speckwürfeln anbraten, bis die Schnittflächen goldbraun sind. Ein Schuss Balsamico zum Schluss. Der nussig-herzhafte Rosenkohl kontrastiert wunderbar mit dem süßlichen Braten.

Sellerieremoulade: Als frische Vorspeise vor dem schweren Braten: Knollensellerie fein geraspelt, mit Senf-Mayonnaise und Zitrone angemacht. Leicht, knackig und erfrischend – bereitet den Gaumen auf den Hauptgang vor.

Oster-Planung: So gelingt der Braten stressfrei

Samstag: Braten salzen und über Nacht im Kühlschrank trocknen lassen (Dry Brine). Rotkohl kochen. Knödelmasse vorbereiten.

Sonntagmorgen: Braten 1 Stunde vor dem Anbraten aus dem Kühlschrank nehmen. Ofen vorheizen. Braten anbraten und in den Ofen schieben – 2,5 Stunden Schmorzeit nutzen, um Beilagen in Ruhe vorzubereiten.

30 Minuten vor dem Servieren: Braten rausnehmen, Sauce fertigstellen, Knödel ins Wasser geben, Rotkohl aufwärmen. Alles zusammen anrichten und den perfekten Hirschbraten genießen.

Für die Sauce

  • 2 EL Johannisbeergelee
  • 2 EL kalte Butter
  • 1 EL Speisestärke (optional)

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Zubereitung Schritt für Schritt

  1. Den Hirschbraten aus dem Kühlschrank nehmen und 30 Minuten bei Raumtemperatur ruhen lassen. Von allen Seiten mit Salz und Pfeffer würzen.
  2. Karotten und Zwiebeln schälen und in grobe Stücke schneiden. Lauch waschen und in Ringe schneiden. Knoblauch grob hacken.
  3. Butterschmalz in einem schweren Bräter erhitzen und den Braten von allen Seiten scharf anbraten, bis eine kräftige Kruste entsteht. Fleisch herausnehmen und beiseite stellen.
  4. Das vorbereitete Gemüse im Bratfett anrösten, bis es leicht Farbe nimmt. Mit Rotwein ablöschen und etwas einkochen lassen.
  5. Wildfond hinzugeben, Thymian und Lorbeerblätter zugeben. Den Braten zurück in den Bräter legen.
  6. Den Deckel auflegen und bei 140 Grad Celsius im vorgeheizten Backofen 2,5 bis 3 Stunden schmoren lassen. Nach der Hälfte der Zeit einmal wenden.
  7. Den Braten aus dem Bräter nehmen, in Alufolie einwickeln und 15 Minuten ruhen lassen. Die Flüssigkeit durch ein feines Sieb passieren.
  8. Die Sauce aufkochen, Johannisbeergelee einrühren und mit kalter Butter aufmontieren. Bei Bedarf mit etwas Speisestärke binden. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  9. Den Braten in Scheiben schneiden und mit der Sauce servieren.
Kerntemperatur-Tipp

Die ideale Kerntemperatur für geschmorten Hirschbraten liegt bei 60-62 Grad Celsius. Bei dieser Temperatur ist das Fleisch saftig und zart.

Wenn Sie es durchgegart mögen, können Sie bis 65 Grad gehen, aber nicht darüber hinaus, da Wild sonst trocken wird.

Profi-Tipp

Bereiten Sie den Braten am Vortag zu und wärmen Sie ihn vor dem Servieren sanft wieder auf. So hat das Fleisch Zeit, die Aromen aufzunehmen und wird noch zarter.

Für eine besonders aromatische Sauce können Sie die Wildknochen vorher im Ofen rösten und einen eigenen Fond kochen.

Beilagen-Empfehlungen

Klassisch harmonieren Kartoffelklöße und Rotkohl perfekt zum geschmorten Hirschbraten. Die Klöße nehmen die herrliche Sauce wunderbar auf.

Für eine moderne Variante empfehlen wir Semmelknödel und glasierte Wurzelgemüse. Auch ein cremiges Selleriepüree passt hervorragend.


Häufig gestellte Fragen

Kann ich den Hirschbraten auch im Slow Cooker zubereiten?

Ja, der Hirschbraten eignet sich perfekt für den Slow Cooker. Braten Sie das Fleisch wie beschrieben scharf an, geben Sie alle Zutaten in den Slow Cooker und garen Sie den Braten 6-8 Stunden auf niedriger Stufe.

Wie lange ist der geschmorte Braten haltbar?

Im Kühlschrank hält sich der Braten luftdicht verpackt 3-4 Tage. Sie können ihn auch portionsweise einfrieren, dann ist er bis zu 3 Monate haltbar.

Welchen Wein verwende ich am besten?

Wählen Sie einen kräftigen Rotwein wie Spätburgunder, Merlot oder Cabernet Sauvignon. Der Wein sollte trocken sein und eine gute Qualität haben, aber kein teurer Spitzenwein sein müssen.

Was mache ich, wenn die Sauce zu dünn ist?

Kochen Sie die Sauce ohne Deckel kräftig ein, bis sie die gewünschte Konsistenz erreicht. Alternativ können Sie mit etwas in kaltem Wasser angerührter Speisestärke binden.


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