Hirschburger Rezept — Der beste Wild-Burger vom Grill
Hirschburger Rezept — Der beste Wild-Burger vom Grill
Saftige Wild-Patties mit Camembert und Preiselbeeren — der Burger den deine Gäste nie vergessen
Hirschburger vom Grill — Wild trifft auf Camembert, Preiselbeeren und knusprigen Bacon. Vergiss langweilige Rindfleisch-Burger. Hirschfleisch bringt intensiven Geschmack, weniger Fett und mehr Protein auf den Teller. Der perfekte Burger für alle, die es besonders mögen.
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Das Geheimnis: Wild ist mager — und genau deshalb ist die Kombination mit cremigem Camembert genial. Der Käse liefert das Fett, das dem Hirsch fehlt, und die Preiselbeeren bringen die süß-säuerliche Note, die Wild erst richtig zum Leben erweckt. WILD. ECHT. GANZ.
Zutaten für 4 Burger
Für die Patties
- 500g Hirsch-Burger-Patties (oder Hirschhack)
- 1 EL Olivenöl
- Salz, Pfeffer
- Optional: 1 Ei + 2 EL Semmelbrösel
Für den Belag
- 4 Brioche-Burgerbrötchen
- 100g Camembert (in Scheiben)
- 4 EL Preiselbeeren
- 1 rote Zwiebel (in Ringen)
- 4 Blätter Rucola
- 4 Scheiben Bacon
Für die Sauce
- 3 EL Mayo
- 1 EL Dijon-Senf
- 1 TL Honig
- 1 Spritzer Zitronensaft
Tipps vom Jäger
Hirschfleisch ist die Geheimwaffe für außergewöhnliche Burger – aber nur, wenn du diese Punkte beachtest:
Fett ist dein Freund. Hirschfleisch hat nur 2–4 % Fett. Ohne Fettzugabe wird der Burger trocken und strohig, egal wie perfekt du grillst. Mische 15–20 % kalte Butter, Speckwürfel oder durchwachsenes Schweinehack unter. Bei unserem Hirschhack ist die optimale Konsistenz schon gegeben – du musst nur noch würzen und formen.
Kalt verarbeiten. Hack, Hände, Schüssel – alles sollte kalt sein. Warmes Fett verschmiert, kaltes bleibt als kleine Stücke im Patty und schmilzt erst beim Grillen. Das gibt die saftige Textur. Patties nach dem Formen 15 Minuten in den Kühlschrank.
Würze im Patty, nicht nur drauf. Salz, Pfeffer und eine Prise Muskat direkt ins Hack einarbeiten. Viele würzen nur die Oberfläche – dann schmeckt die Mitte nach nichts. Aber Vorsicht: nicht zu lange kneten, sonst wird die Textur gummiartig.
Hohe Hitze, kurze Zeit. Patties auf den heißesten Punkt des Grills legen, Deckel zu, 3–4 Minuten pro Seite. Nie mit dem Spatel auf den Patty drücken – das presst den ganzen Saft raus.
Variationen & Abwandlungen
Doppelter Smash-Burger mit Cheddar: Zwei dünne Patties statt einem dicken. Kleine Bälle aus Hirschhack auf der heißen Plancha flach drücken (smash!). Nach 2 Minuten wenden, Cheddar drauf, zweiten Patty obendrauf. Die doppelte Kruste bei einfacher Zubereitung – der Food-Truck-Klassiker in Wildqualität.
Blauschimmelkäse-Burger mit Birne: Statt Cheddar einen kräftigen Blauschimmelkäse (Roquefort oder Gorgonzola) auf den Patty schmelzen lassen. Dünn geschnittene, karamellisierte Birnenscheiben und Rucola dazu. Die Kombination aus kräftigem Käse, süßer Birne und wildem Hirschfleisch ist spektakulär.
Pulled-Hirsch-Burger: Hirschgulaschfleisch im Dutch Oven 4 Stunden bei 140°C schmoren, dann mit zwei Gabeln zerzupfen und mit BBQ-Sauce vermengen. Im Brioche-Bun mit Coleslaw servieren. Unser Hirschgulasch eignet sich perfekt dafür – die Würfel zerfallen nach dem Schmoren von selbst.
Welches Stück vom Wild eignet sich am besten?
Für den perfekten Hirschburger kommt es vor allem auf die Textur und den Fettgehalt des Hacks an:
Schulter und Bug (Standard für Hack): Die meisten Metzger verwenden Schulter und Bug für Wildhack. Gutes Verhältnis von Muskelfleisch und Bindegewebe, kräftiger Geschmack, faire Preise. Unser Hirschhack wird genau aus diesen Teilstücken gewolft.
Keule (feiner, magerer): Ergibt ein besonders feines, mildes Hack. Etwas teurer, aber für Premium-Burger, bei denen der Wildgeschmack nicht dominieren soll, die erste Wahl. Ideal, wenn Gäste zum ersten Mal Wildfleisch probieren.
Fertige Burger-Patties: Wer es einfach haben will, greift zu unseren Hirsch-Burger-Patties. Bereits gewürzt und perfekt geformt – vom Gefrierfach direkt auf den Grill. Ideal für spontane Grillabende.
Nicht verwenden: Rücken oder Filet sind für Hack verschwendet. Hals funktioniert im Hack, kann aber Sehnenreste enthalten, die im Burger stören.
Die perfekten Beilagen
Trüffel-Pommes: Klassische Pommes aus dem Ofen oder der Fritteuse, nach dem Garen mit Trüffelöl beträufelt und mit geriebenem Parmesan und gehackter Petersilie bestreut. Die erdige Trüffelnote passt perfekt zum kräftigen Hirschgeschmack und hebt den Burger auf Sterneküchen-Niveau.
Eingelegte rote Zwiebeln: Rote Zwiebelringe in einer Mischung aus Apfelessig, Zucker und Salz mindestens 30 Minuten einlegen. Auf dem Burger oder daneben – die süß-saure Frische schneidet perfekt durch die Reichhaltigkeit des Patties. Kann Tage vorher zubereitet werden.
Gebackene Bohnen (BBQ-Style): Weiße Bohnen in einer rauchigen BBQ-Sauce mit Speck und Zwiebeln – der amerikanische Klassiker, der auch zum Hirschburger fantastisch funktioniert. Im Ofen neben den Pommes mit minimalem Aufwand zubereitet.
Wassermelonen-Feta-Salat: Im Sommer die perfekte Ergänzung – süße Wassermelone, salziger Feta, frische Minze und ein Spritzer Limette. Der erfrischende Kontrast zum schweren Burger macht Lust auf einen zweiten.
Welcher Wein passt dazu?
Malbec aus Argentinien: Ein fruchtbetonter Malbec mit seinen Aromen von Brombeere, Pflaume und einem Hauch Vanille ist der ideale Burger-Wein. Nicht zu tanninreich, dafür vollmundig und mit genug Frucht, um gegen die kräftigen Aromen des Hirschburgers zu bestehen. Die leichte Süße harmoniert mit den Preiselbeeren.
Alternativ: Zinfandel aus Kalifornien: Wer es etwas üppiger mag, greift zum Zinfandel. Seine pfeffrigen Noten und die dunkle Beerenfrucht machen ihn zum perfekten BBQ-Begleiter – und zum Hirschburger sowieso.
Fertige Hirsch-Burger-Patties sind bereits perfekt gewürzt und portioniert — einfach aus der Packung auf den Grill. Wer es selbst machen will: Hirschhack mit 1 Ei und 2 EL Semmelbröseln mischen, damit die Patties besser zusammenhalten. Wild ist fettarm und zerfällt sonst leichter als Rinderhack.
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Zubereitung
Schritt 1: Patties formen (5 Min.)
Mit fertigen Patties: Nimm die Hirsch-Burger-Patties 15 Minuten vor dem Grillen aus dem Kühlschrank. Temperiertes Fleisch gart gleichmäßiger — besonders wichtig bei magerem Wild.
Mit Hirschhack: Mische 500g Hirschhack mit 1 Ei und 2 EL Semmelbröseln. Forme 4 gleichmäßige Patties (ca. 2 cm dick, etwas größer als die Brötchen — sie schrumpfen beim Grillen). Drücke mit dem Daumen eine kleine Mulde in die Mitte — so wölben sie sich nicht.
Fertige Patties sind schneller und bequemer — perfekt gewürzt, gleichmäßig portioniert, einfach auspacken und loslegen. Selbst geformt gibt dir mehr Kontrolle über Dicke und Würzung. Beides funktioniert hervorragend — der Geschmack ist bei unserem Hirschfleisch in beiden Fällen erstklassig!
Schritt 2: Sauce mixen (3 Min.)
Verrühre 3 EL Mayo, 1 EL Dijon-Senf, 1 TL Honig und einen Spritzer Zitronensaft in einer kleinen Schüssel. Abschmecken und beiseite stellen.
Die Honig-Senf-Mayo ist der perfekte Gegenpart zum kräftigen Wildgeschmack — süß, scharf und cremig in einem. Du kannst sie auch am Vortag zubereiten, im Kühlschrank wird sie sogar noch besser.
Schritt 3: Belag vorbereiten (5 Min.)
Schneide die rote Zwiebel in dünne Ringe. Schneide den Camembert in 4 gleichmäßige Scheiben — nicht zu dünn, damit er auf dem Patty richtig schmelzen kann.
Halbiere die Brioche-Brötchen. Wasche den Rucola und lege alles bereit. Beim Burger-Grillen muss es schnell gehen — Mise en Place ist alles!
Schritt 4: Patties grillen (6-8 Min.)
Heize den Grill auf hohe direkte Hitze (220-250°C) vor. Pinsle die Patties dünn mit Olivenöl ein und lege sie auf den Rost.
Grille die Patties 3-4 Minuten pro Seite. Einmal wenden, nicht öfter. Und das Wichtigste: NICHT mit dem Pfannenwender plattdrücken!
Warum du Patties NIEMALS plattdrücken solltest
Jedes Mal wenn du den Patty plattdrückst, presst du den Fleischsaft heraus — genau den Saft, der deinen Burger saftig macht. Bei Rind mit viel Fett ist das schon schlimm genug. Bei Wild ist es fatal: Hirschfleisch hat kaum intramuskuläres Fett. Jeder Tropfen Saft, der rausgedrückt wird, fehlt am Ende auf dem Teller.
Die Faustregel: Patty auflegen, in Ruhe lassen, einmal wenden, fertig. Geduld wird mit Saftigkeit belohnt!
Schritt 5: Käse schmelzen (1 Min.)
Lege je eine Scheibe Camembert auf jeden Patty und schließe den Grilldeckel für ca. 1 Minute. Der Camembert soll weich und cremig werden, aber nicht komplett zerlaufen.
Camembert liefert genau das Fett, das dem Hirschfleisch fehlt. Sein cremiger, leicht erdiger Geschmack harmoniert perfekt mit dem kräftigen Wildaroma. Andere Käsesorten wie Cheddar oder Gouda sind auch möglich — aber die Kombination Camembert + Wild + Preiselbeeren ist unschlagbar!
Schritt 6: Bacon & Brötchen grillen (2-3 Min.)
Lege die Bacon-Scheiben und die halbierten Brioche-Brötchen (Schnittfläche nach unten) auf den Grill. Den Bacon knusprig grillen, die Brötchen nur leicht toasten — sie sollen goldbraun werden, nicht verbrennen.
Dieser Schritt läuft parallel zum Käseschmelzen. Timing ist alles beim perfekten Burger!
Schritt 7: Zusammenbauen — der wichtigste Schritt
Jetzt wird's ernst! Die richtige Reihenfolge macht den Unterschied zwischen einem guten und einem legendären Burger:
Von unten nach oben:
- Untere Brötchenhälfte
- Honig-Senf-Mayo (großzügig!)
- Rucola-Blatt
- Hirsch-Patty mit geschmolzenem Camembert
- Preiselbeeren (1 EL direkt auf den Camembert)
- Zwiebelringe
- Knuspriger Bacon
- Obere Brötchenhälfte
Sofort servieren — ein Hirschburger wartet nicht!
Häufige Fragen zum Hirschburger
Werden Hirschburger nicht trocken?
Nicht wenn du es richtig machst! Drei Regeln: Maximal medium garen (Kerntemperatur 60°C), niemals den Patty plattdrücken, und Camembert als Fettlieferant nutzen. Wild hat wenig eigenes Fett — der Camembert gleicht das perfekt aus. Ergebnis: saftig, aromatisch, kein bisschen trocken.
Kann ich Hirschburger auch in der Pfanne machen?
Absolut! Nimm eine gusseiserne Pfanne und erhitze sie mit Butterschmalz auf hoher Hitze. Gleiche Zeiten: 3-4 Minuten pro Seite. Die Gusseisenpfanne gibt dir sogar eine noch gleichmäßigere Kruste als der Grill. Perfekt für die Burgersaison auch im Winter!
Welche Brötchen passen am besten?
Brioche-Buns sind ideal — leicht süß, buttrig und stabil genug für den saftigen Patty. Alternative: Laugenburger-Brötchen für eine deftigere Note. Wichtig: Immer antoasten! Ein weiches, ungetoastetes Brötchen wird schnell matschig.
Kann ich die Patties vorbereiten?
Ja! Forme die Patties bis zu 24 Stunden vorher und lagere sie im Kühlschrank. Lege Backpapier zwischen die einzelnen Patties, damit sie nicht zusammenkleben. Vor dem Grillen 15 Minuten temperieren lassen.
Weniger ist mehr! Wild hat einen fantastischen Eigengeschmack — überlade den Burger nicht mit zu vielen Zutaten. Camembert, Preiselbeeren und Bacon reichen völlig. Jede Zutat hat ihren Job: Camembert bringt Cremigkeit, Preiselbeeren Säure, Bacon Crunch. Zusammen ein perfektes Zusammenspiel!
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