Vom Staatswald auf deinen Teller – die Herkunft unseres Wildfleischs
Das Fleisch für dieses Rezept
Sieben nachvollziehbare Schritte: Revier, Jagd, Kühlung, Reifung, Zerlegung, Tiefkühllagerung und Versand.
Weidewild Redaktion · Zuletzt inhaltlich aktualisiert: 26.07.2026
Weidewild begleitet Wildfleisch aus vier Revieren der Bayerischen Staatsforsten in Unterfranken und den Haßbergen bis zur Bestellung. Nach Jagd, Versorgung und kontrollierter Reifung zerlegt Johannes’ Team die Teilstücke, vakuumiert sie und lagert sie tiefgekühlt bei −18 °C.
Schnellübersicht
- Die Tiere leben frei; Weidewild ist keine Gehege- oder Mastproduktion.
- Vier Reviere bilden die aktuelle regionale Herkunftsstruktur.
- Kontrollierte Reifung erfolgt vor der handwerklichen Zerlegung.
- Vakuum und Tiefkühllagerung schützen die Teilstücke bis zur Bestellung.
- Jeder Cut bleibt chargen- und bestandsabhängig.
Die Herkunftskette im Überblick
| Schritt | Was passiert | Warum es wichtig ist |
|---|---|---|
| 1. Revier | Frei lebendes Reh, Hirsch oder Wildschwein in vier angebundenen Revieren. | Regionale, nachvollziehbare Herkunft statt Gehegehaltung. |
| 2. Jagd | Fachgerechte Jagd durch Johannes, Partnerjäger und die Revierstruktur. | Wildbestand und Jagdzeit bestimmen die Charge. |
| 3. Versorgung | Kontrolle, Versorgung und schnelle Kühlung. | Grundlage für hygienische Verarbeitung. |
| 4. Reifung | Kontrollierte Fleischreifung. | Wichtig für Struktur und spätere Küchenqualität. |
| 5. Zerlegung | Handwerkliches Zerlegen und Portionieren. | Passende Cuts statt anonymer Standardware. |
| 6. Vakuum und TK | Vakuumieren und Lagerung bei −18 °C. | Schutz vor Austrocknung und planbare Lagerung. |
| 7. Versand | Tiefgekühlter Versand in geeigneter Isolierverpackung. | Die Kühlkette bleibt bis zur Übergabe geschützt. |
1. Frei lebendes Wild aus der Region
Weidewild beschreibt die Herkunft bewusst regional und nicht künstlich punktgenau. Das reguläre Wild stammt aus vier Revieren der Bayerischen Staatsforsten in Unterfranken und den Haßbergen. Die Tiere leben frei im Wald; es gibt keine Gehegehaltung und keine planbare Mastproduktion.
Die offizielle Seite des Forstbetriebs Bad Königshofen führt Weidewild als Partnershop. Unsere Herkunftsseite ordnet die regionale Revierstruktur ein.
2. Jagd nach Saison und Wildbestand
Jagdzeiten und Wildmanagement geben den Rahmen vor. Eine Gemeinschaftsjagd kann mehrere Tiere an einem Tag bringen; in anderen Wochen fällt keine passende Charge an. Deshalb ist Wildfleisch regional, aber nicht beliebig skalierbar.
3. Versorgung, Kühlung und kontrollierte Reifung
Nach der Jagd folgen Versorgung, Kontrolle und Kühlung. Anschließend reift das Fleisch kontrolliert. Diese Phase gehört zur Qualität des Endprodukts und ist der Grund, warum die Formulierung „innerhalb weniger Stunden fertig verarbeitet“ zu kurz greift.
4. Handwerkliche Zerlegung durch das Team
Johannes leitet ein kleines Team aus Partnerjägern und einem angestellten Metzger. Nach der Reifung werden Rücken, Steaks, Braten, Gulasch, Hack und weitere Teilstücke passend zugeschnitten. Nose-to-Tail bedeutet dabei: möglichst viele verwertbare Teile sinnvoll zu nutzen, ohne eine vollständige Null-Abfall-Behauptung aufzustellen.
Aktuelle Produkte findest du bei den Hirsch-Cuts, Reh-Cuts und Einzelcuts.
5. Vakuum, Tiefkühllagerung und Bestand
Die Teilstücke werden vakuumiert und bei −18 °C tiefgekühlt gelagert. Das schützt das Fleisch während der Lagerung und macht die unregelmäßige Jagd mit späteren Bestellungen vereinbar. Trotzdem gilt: Ein Cut ist nur bestellbar, wenn eine reale Charge vorhanden ist.
6. Tiefgekühlt zu dir nach Hause
Weidewild versendet die Ware tiefgekühlt in geeigneter Isolierverpackung. Verbindlich sind die aktuelle Versandinformation und die Bestellbestätigung; dieser Artikel nennt bewusst keine pauschale 24-Stunden- oder Zwei-Tage-Garantie.
Aktuelle Wildfleisch-Chargen entdecken
Sieh dir an, welche Teilstücke und Pakete derzeit tatsächlich verfügbar sind.
Wildfleisch kaufenHäufige Fragen
Woher stammt das Wildfleisch von Weidewild?
Das reguläre Wildfleisch stammt aus vier Revieren der Bayerischen Staatsforsten in Unterfranken und den Haßbergen. Die konkrete Charge hängt von Jagd, Wildart und verfügbarer Zerlegeausbeute ab.
Ist das Fleisch direkt nach der Jagd verkaufsfertig?
Nein. Nach fachgerechter Versorgung und Kühlung folgt die kontrollierte Reifung. Erst danach wird zerlegt, portioniert und vakuumiert. Die Reifung ist ein eigener Qualitätsschritt und wird nicht durch eine pauschale Verarbeitung „innerhalb weniger Stunden“ ersetzt.
Wer verarbeitet das Wild?
Johannes leitet das Weidewild-Team. Partnerjäger und ein angestellter Metzger unterstützen Jagd, Reifung und handwerkliche Zerlegung.
Warum wird das Wildfleisch tiefgekühlt?
Die Tiefkühllagerung bei −18 °C trennt die unregelmäßige Jagd von der späteren Bestellung. Das Fleisch wird nach Reifung und Zerlegung vakuumiert gelagert; verfügbar bleibt nur, was tatsächlich im Bestand ist.
Wie schnell wird geliefert?
Weidewild verspricht im Artikel keine feste Transitzeit. Maßgeblich sind die aktuelle Versandinformation im Shop, der Versandtag und die Bestellbestätigung. Die Ware wird tiefgekühlt in geeigneter Verpackung versendet.
Kann ich jedes Tier bis zu einem einzelnen Baum zurückverfolgen?
Nein. Nachvollziehbar sind Partnerschaft, Region, Revierstruktur und Verarbeitungskette. Eine punktgenaue Herkunft bis zu einem einzelnen Baum wäre eine nicht belegbare Übertreibung.
Quellen und Methodik
Die Prozessbeschreibung basiert auf der aktuellen Weidewild-Praxis. Nicht belegbare Zuspitzungen zu einem Einzelort, minutengenauer Verarbeitung, festen Lieferzeiten und künftigen Wildarten wurden entfernt.


