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Dry-Aged · Eigener Dryager · Bayerische Staatsforsten

Reh-Salami vom Jäger – Leicht geräuchert

Reh-Salami vom Jäger – Leicht geräuchert

Normaler Preis €39,90 EUR
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Inhalt

  • Reh Salami, ca. 700g

Eigenschaften

  • Leicht angeräuchert – feines Raucharoma
  • Handwerklich hergestellt vom Jäger
  • 100 % Reh aus regionaler Jagd
  • Perfekt zur Brotzeit, auf Charcuterie-Platten oder als Snack

Nährwerte pro 100g

Energie 380 kcal
Protein 22g
Fett 32g
Kohlenhydrate 1g

Durchschnittliche Nährwerte. Abweichungen je nach Teilstück und Saison möglich.

Vollständige Details anzeigen
  • Bayerische Staatsforsten

    Exklusiv-Partner von 3 Revieren. Keine 20 Minuten zum Verarbeitungs­ort. PEFC-zertifiziert.

  • Direkt vom Jäger-Team

    Johannes und sein Jäger-Netzwerk jagen in unseren 3 Revieren. Unser Metzger zerlegt in der eigenen Manufaktur. Keine Zwischenhändler.

  • Handwerklich gereift

    5–10 Tage Fleischreifung in unserer eigenen Kühlzelle. Danach per Hand durch unseren Metzger zerlegt und vakuumiert.

  • Keine Massenware

    Chargenweise Verarbeitung aus einer Hand. Nachvollziehbare Herkunft, begrenzte Stückzahl.

  • DPD gekühlt

    Gekühlter Expressversand bundesweit. Meist innerhalb von 24 Stunden bei dir zuhause.

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Geduld ist die wichtigste Zutat.

Echter Dry-Aged Wildschinken und luftgetrocknete Wildsalami sind das Ergebnis von Wochen, nicht Tagen. Bei uns reift jedes Stück im eigenen Dryager — einem professionellen Reifeschrank mit kontrollierter Temperatur (12–15 °C), konstanter Luftfeuchte (rund 75 %) und feinem Luftstrom. Das ist kein Industrieprozess mit Pulvern und Pumpen. Das ist Fleischreifung wie vor hundert Jahren: Salz, Gewürze, Zeit.

Kein Emulgator, kein Pökelbeschleuniger, kein Glutamat. Kein Aromaverstärker, kein Nitritrötungsmittel in homoopathischen Dosen, keine Stabilisatoren. Was in unsere Wildcharcuterie kommt, steht auf einer Zutatenliste, die man beim Frühstück laut vorlesen kann: Wild, Meersalz, Gewürze, ggf. Buchenrauch. Fertig.

Das Fleisch stammt aus drei Revieren der Bayerischen Staatsforsten. Johannes und sein Jäger-Team erlegen es, unser Metzger zerlegt, salzt, beizt, räuchert und legt es in den Dryager. Dann kommt der wichtigste Arbeitsschritt: warten. Vier bis sechs Wochen, manchmal länger. Das Resultat ist Wildfleisch-Charcuterie, wie sie in den wenigsten Manufakturen Deutschlands entsteht — und in keiner Industrieküche.

  • Cut & Verarbeitung

    Beim Hirschschinken: ganze Hirschkeule, per Hand pariert, mit Meersalz, Wacholder, Pfeffer und Knoblauch gesalzen und im eigenen Dryager luftgetrocknet. Bei der Reh-Salami: fein gewolftes Rehfleisch plus Wildspeck, mit traditionellen Gewürzen und Startkulturen vermengt, in Naturdarm abgefüllt und langsam zu Rohpoekelware gereift. Keine Zusatzstoffe, keine Industrie-Pumpen.

  • Reifung & Räucherung

    4–6 Wochen im Dryager bei 12–15 °C und rund 75 % Luftfeuchte, mit feinem konstanten Luftstrom. Vorher bzw. dazwischen: kalte Buchenholz-Räucherung unter 25 °C für die feine Rauchnote. Trockenverlust beim Schinken: 35–40 %. Aus einem Kilo Rohmasse wird grob 600 g Edel-Charcuterie — deshalb ist echtes Dry-Aged so rar.

  • Servier-Tipp

    Hauchdünn gegen die Faser aufschneiden — 1–2 mm, mit scharfem Messer oder Aufschnittmaschine. Rund 20 Minuten vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen, damit das Fett cremig wird und die Aromen aufgehen. Dazu: Sauerteig-Brot, ein alter Bergkäse, ein trockener Weißwein oder ein dunkles Bier. Fertig ist die beste Brettljause, die du seit Jahren hattest.

So entsteht Dry-Aged Wild

Was Dry-Aging ist — und was nicht
Dry-Aging ist kontrollierte Fleischreifung in einem klimatisierten Reifeschrank. Bei konstanter Temperatur (meist 2–4 °C für Frischfleisch, 12–15 °C für Rohpökelware) und konstanter Luftfeuchte verliert das Fleisch langsam Wasser. Je mehr Wasser rausgeht, desto mehr konzentriert sich der Geschmack pro Gramm — was am Ende auf dem Teller landet, hat deutlich mehr Aromentiefe als ein frisches Rohfleisch je haben könnte. Gleichzeitig arbeiten körpereigene Enzyme im Muskelgewebe, brechen Eiweißstrukturen auf und machen das Fleisch zart. Das ist das ganze Geheimnis: Wasser raus, Aromen rein, Struktur weicher. Keine Zauberei, keine Zusatzstoffe, nur Physik und Biochemie.

Was Dry-Aging nicht ist: Nass-Reifung im Vakuumbeutel. Bei Nass-Reifung liegt das Fleisch in seinem eigenen Saft, verliert kein Wasser, entwickelt keine konzentrierten Aromen und bekommt am Rand oft eine säuerliche Note. Dry-Aging ist auch nicht Industrie-Pökelung mit Phosphaten, Umrötungshilfsmitteln, Aromaextrakten oder Pökelbeschleunigern — das sind chemische Abkürzungen, die Wochen in Tage verwandeln und echten Geschmack durch Labor-Kompromisse ersetzen.

Unser Dryager-Prozess bei Weidewild
Wir arbeiten mit einem eigenen Dryager — einem professionellen Reifeschrank in unserer Manufaktur. Der hält die für Rohpökelware idealen 12–15 °C und rund 75 % Luftfeuchte über Wochen konstant. Ein feiner Luftstrom streicht gleichmäßig über die Oberfläche jedes Stücks, trocknet sie langsam von außen nach innen und verhindert, dass sich unerwünschte Schimmelkolonien bilden. Bei der Salami kommt zusätzlich eine gewollte Edelschimmelkultur ins Spiel — weiss, trocken, mild im Geschmack, und ein wichtiger Aromaträger in der klassischen Charcuterie. Der Rest ist Disziplin: tägliche Kontrolle. Gewicht, Optik, Geruch, Oberfläche. Notizen führen. Entscheiden, wann reif ist.

Wie wir den Hirschschinken machen
Am Anfang steht die ganze Hirschkeule aus einem der 3 Reviere. Nach der Fleischreifung in der Kühlzelle wird sie ausgebeint, von Silberhaut und Fettdeckel pariert und auf die gewünschte Form gebracht. Dann kommt das Trockensalz-Beizen: Meersalz, Wacholderbeeren, schwarzer Pfeffer, Lorbeer, etwas Knoblauch und eine Spur Rohrzucker. Kein Fertig-Pökelsalz mit Nitrit-Abkürzungen, sondern eine Gewürzmischung, wie sie seit Generationen im Alpenraum für luftgetrocknete Schinken verwendet wird.

Der Schinken liegt 10–14 Tage in der Beize, wird regelmäßig umgedreht und massiert, damit das Salz gleichmäßig durchzieht. Danach wird er kurz unter kaltem Wasser gesäubert, trocken getupft und in einem ersten Schritt an der Luft abgetrocknet — die sogenannte Pellicle bildet sich, eine leicht klebrige Außenschicht, an der der Rauch später haftet. Dann: Kalträucherung über Buchenholz, unter 25 °C, mehrere Durchgänge verteilt auf einige Tage. Das gibt die typische goldbraune Farbe und die feine Rauchnote, ohne das Fleisch zu garen.

Jetzt beginnt das, wofür wir den Dryager haben: die lange Reifung. 4–6 Wochen bei 12–15 °C und 75 % Luftfeuchte. Der Schinken verliert Woche für Woche Wasser, wird fester, dunkler, intensiver. Am Ende hat er rund 35–40 % seines Ausgangsgewichts verloren. Das klingt viel — und ist es auch. Aber genau das macht den Unterschied zu Industrie-Schinken, der oft nur 5–10 % Gewichtsverlust hat (weil dort mit Wasserbinder-Phosphaten gearbeitet wird, die im Produkt bleiben).

Wie wir die Reh-Salami machen
Beim Reh-Salami-Prozess wird das Rehfleisch fein gewolft, mit grobem Wildspeck, Meersalz, grobem schwarzen Pfeffer, Knoblauch, etwas Rotwein und klassischen Startkulturen vermengt. Die Startkulturen sind keine Chemie — das sind die gleichen Fermentationskulturen, die seit Jahrzehnten in der klassischen italienischen Salami-Produktion verwendet werden. Sie sorgen für eine kontrollierte mild-säuerliche Fermentation, schützen vor unerwünschten Keimen und geben dem Endprodukt den typischen Charakter.

Die Masse wird in Naturdarm abgefüllt, abgebunden und kommt für 2–3 Tage in eine Fermentationsphase bei ca. 22–24 °C. In dieser Zeit arbeiten die Kulturen. Der pH-Wert sinkt, die Salami wird mikrobiell stabilisiert. Danach wandert sie in den Dryager. Auch hier: 4–6 Wochen bei 12–15 °C und 75 % Luftfeuchte. Die klassische weisse Edelschimmel-Schicht bildet sich langsam auf dem Darm — harmlos, kontrolliert, und ein wichtiger Aromaträger. Nach der Reifezeit wird sie vakuumiert oder ganz verschickt.

Warum das Zeit braucht — und warum es sich lohnt
Eine Hirsch-Keule, die in 3 Tagen durch eine industrielle Pökel-Anlage gejagt wird, ist technisch verkaufsfertig. Sie sieht aus wie Schinken, sie schneidet wie Schinken, sie hat Haltbarkeit. Aber sie schmeckt flach, weil kaum Wasser verloren ging, kaum Aromen konzentriert wurden, und weil das Salz mit Phosphaten tief ins Fleisch gepumpt statt gelöst eingedrungen ist. Das ist der Unterschied zwischen einer Industrie-Abkürzung und echter Trockenreifung.

Unsere 4–6 Wochen im Dryager ergeben ein Produkt, das auf der Zunge zerfällt, im Nachgang 30 Sekunden lang nachhallt, und mit einem Schluck Spaetburgunder oder einem Bissen alten Bergkäse erst so richtig aufblüht. Das ist Wildbret-Charcuterie, wie sie sein muss: konzentriert, klar, ehrlich.

Woran du echten Dry-Aged Wildschinken erkennst
Aussen: trockene feste Hülle, die sogenannte Pellicle, dunkel-mahagonifarben, nicht feucht oder glitschig. Innen: gleichmäßiges, rötlich-braunes Fleisch, das cremiges statt wachsiges Fett zeigt. Geruch: intensiv nussig, nach Rauch und Wild, ohne säuerlich-scharfe Note. Zutatenliste: maximal 4 Zutaten (Wildfleisch, Salz, Gewürze, ggf. Buchenrauch). Alles darüber hinaus ist Abkürzung. Und: echte Wildsalami hat eine weissliche Edelschimmel-Schicht außen — harmlos, oft abgebuerstet vor dem Verpacken, und ein Qualitätsmerkmal der Manufaktur-Charcuterie, kein Defekt.

  • Nicht kalt

    20 Minuten ruhen
    Vor dem Servieren aus dem Kühlschrank nehmen. Das Fett wird cremig, die Aromen öffnen sich. Eiskalt schmeckt selbst der beste Dry-Aged Schinken nach nichts.

  • Hauchdünn

    1–2 mm, gegen die Faser
    Scharfes Messer oder Aufschnittmaschine. Dry-Aged Schinken darf man fast durchscheinen sehen — so entfaltet er sich am besten auf der Zunge.

  • Holz statt Teller

    Rustikales Eichenbrett
    Mit Bauernbrot, altem Bergkäse, Feigen, Walnuessen, einem Klecks Pflaumenmus. Eine echte Brettljause ist mehr als die Summe ihrer Teile.

  • Wein oder Bier

    Trocken und strukturiert
    Spätburgunder, gereifter Riesling, dunkles Bockbier, bayerisches Weißbier. Keine süssen Weine — die brechen mit der salzigen Intensität.

Weidewild Jäger Johannes grillt Wildschwein-Burger auf einer Feuerplatte, rustikales Wildhandwerk aus Bayern.

Johannes und sein Team

Ich bin Johannes — der Kopf hinter Weidewild. Aber das hier ist keine One-Man-Show. Ich arbeite mit einem festen Netzwerk von Jägern, die in unseren 3 Revieren in den Bayerischen Staatsforsten aktiv sind. Unser Metzger sitzt in unserer eigenen Manufaktur und zerlegt jedes Stück per Hand. Für die Charcuterie betreut er auch den Dryager — Beizen, Räuchern, tägliche Kontrolle in der Reifung.

Kurze Wege, eingespieltes Team, jedes Stück läuft durch unsere eigenen Hände — nicht durch einen anonymen Wildhandel, nicht durch eine Lohn-Charcuteriebetrieb, nicht durch drei verschiedene Spediteure. Das ist Handwerk. Nicht Industrie.

Mehr über unser Team und die Reviere
  • 1. Bestellung

    Du bestellst, wir reservieren dein Stück. Ganzjährig verfügbar — frisch oder aus der eigenen Schockfrost-Zelle bei −40 °C.

  • 2. Jagd

    Johannes und sein Jäger-Team erlegen in einem der 3 Reviere der Bayerischen Staatsforsten. Anfahrt zum Verarbeitungsort: meist unter 20 Minuten. Kein Wild verbringt länger Zeit im Transport, als wirklich nötig ist.

  • 3. Reifung & Zerlegung

    5–10 Tage Fleischreifung bei 2–4 °C in unserer eigenen Kühlzelle. Unser Metzger zerlegt danach jedes Stück per Hand in der Manufaktur, portioniert sorgfältig und vakuumiert.

  • 4. Lieferung

    DPD Food Express liefert gekühlt, bundesweit. Vom Versand bis zur Haustür meist unter 24 Stunden.

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  • Rustikales Bauernbrot auf Holzbrett mit Weizenähren und Walnüssen, ideal zu Wildfleisch von Weidewild.

    Brot

    Sauerteig, Bauernbrot, Ciabatta, dunkles Walnussbrot. Je rüstikaler, desto besser. Das Brot muss Struktur haben, um den intensiven Aromen der Charcuterie standzuhalten — und gleichzeitig den Teig für den ersten Bissen liefern, auf dem alles zusammenkommt.

  • Rustikale Käseauswahl mit Honig und Feigen, beleuchtet von Kerzenlicht, ideal zu Wildbret von Weidewild.

    Käse

    Aged Gouda, alter Bergkäse, reifer Gruyère, Comte — oder für den Kontrast ein Stilton, Gorgonzola oder Roquefort. Die Idee ist Kontrast: Ein salziger Wildschinken gegen einen cremigen oder scharfen Käse, ein neutraler Gouda als Ruhepol zur Wildsalami.

  • Weidewild: Rotwein und dunkles Bier auf rustikalem Holztisch im Weinkeller, ideal zu Wildbret wie Rehrücken.

    Getränk

    Trockener Spätburgunder, gereifter Riesling, Silvaner aus Franken, ein klassischer Hefeweizen oder ein dunkles Bockbier. Wildcharcuterie verträgt Struktur und Trockenheit im Glas — keine süssen Weine, keine Cocktails. Wein-Liebhabern empfehlen wir einen alten Spätburgunder aus Baden.

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Edle Rotweinflasche mit zwei Burgunder-Gläsern im rustikalen bayerischen Weinkeller

Perfektes Geschenk für Feinschmecker

Wildbret-Charcuterie aus dem eigenen Dryager ist das Geschenk für Menschen, die alles haben. Zum Einzug, zum runden Geburtstag, zu Weihnachten, als Dankschön an jemanden, bei dem die üblichen Präsentkörbe zu wenig und die üblichen Gutscheine zu generisch sind.

Das ist kein Industrieprodukt. Das ist kein Supermarkt-Sortiment. Das ist echtes Handwerk aus Bayern — von unserem Jäger-Team erlegt, von unserem Metzger veredelt, im eigenen Dryager 4–6 Wochen trockengereift. Wir liefern gekühlt im Premium-Karton, auf Wunsch mit handgeschriebener Grußkarte. Lieferadresse kannst du beim Bestellen frei wählen — das Paket geht direkt an den Beschenkten, mit diskreter Rechnung separat an dich.

Häufige Fragen

Woher kommt euer Wildfleisch?

Aus 3 Revieren der Bayerischen Staatsforsten. Wir sind Exklusiv-Partner dieser Reviere. Vom Abschuss bis zum Verarbeitungsort sind es keine 20 Minuten Anfahrt — kürzere Wege zum Wild gibt es in Deutschland nicht. PEFC-zertifiziert, staatlich bewirtschaftet, kein Wildhandel. Für unsere Charcuterie-Produkte verwenden wir Tiere aus dem gleichen Pool, und reifen sie anschließend im eigenen Dryager weiter.

Worin unterscheidet sich Weidewild von Supermarkt-Wild?

Supermarkt-Wildfleisch kommt zu rund 80 % aus Neuseeland, Polen oder Rumaenien — tiefgekühlt importiert, durch mehrere Hände gegangen, nachvollziehbar höchstens bis zum Großhandel. Bei uns arbeitet ein kleines, festes Team: Johannes und sein Jäger-Netzwerk in den 3 Revieren der Bayerischen Staatsforsten, dazu unser Metzger in der eigenen Manufaktur mit eigenem Dryager. Du bekommst Wild und Wildcharcuterie aus bekannter Hand — keine Massenware, keine Importware, kein Lohn-Räucherbetrieb.

Wie lange wird das Fleisch gereift?

Das Wildbret reift zuerst 5–10 Tage bei 2–4 °C in unserer eigenen Kühlzelle (Reh 3–7, Hirsch 5–10 Tage). Wer Schinken oder Salami daraus machen will, hängt danach für weitere 4–6 Wochen in unseren Dryager bei 12–15 °C und rund 75 % Luftfeuchte — teils deutlich länger. Insgesamt kommen so 5–7 Wochen Reifezeit zusammen, bevor das Stück den Betrieb verlässt. Das ist der Unterschied zu Industrie-Charcuterie, die in 3–7 Tagen durch eine Pökelstrasse laeuft.

Wie wird geliefert?

DPD Food Express, gekühlt, bundesweit. Vakuumverpackt in einer isolierten Recycling-Verpackung mit Kühlpads. Vom Versand bis zur Haustür meist unter 24 Stunden. Dry-Aged Charcuterie ist etwas weniger empfindlich als Frischfleisch, benötigt aber ebenfalls durchgehende Kühlkette.

Wie lange hält der Schinken nach dem Anschneiden?

Vakuumiert und wieder eingeschweißt: 2–3 Wochen im Kühlschrank. Luftdicht in Pergamentpapier und Frischhaltefolie eingewickelt: 5–7 Tage. Je trockener die Schnittfläche bleibt, desto länger hält der Schinken — deshalb immer von aussen nach innen schneiden und die Schnittfläche abdecken. Wildsalami haelt im Stück ungeöffnet bis zu 4 Monate, angeschnitten 1–2 Wochen im Kühlschrank.

Darf ich Wildschinken und Wildsalami in der Schwangerschaft essen?

Nein. Rohpökelware kann Listerien und Toxoplasmose-Erreger enthalten und ist für Schwangere nicht geeignet. Das gilt für alle luftgetrockneten Schinken (Parma, Serrano, San Daniele, Schwarzwaelder, und auch unseren Wildschinken) sowie für alle Rohwürste wie Salami. Durcherhitzen auf mindestens 70 °C Kerntemperatur würde die Erreger zwar töten — aber dann wäre auch der Sinn der Charcuterie dahin. Nach der Geburt und in der Stillzeit (laut aktuellem Stand der Forschung) gerne wieder.

Was ist der Unterschied zu Parma-Schinken oder Schwarzwaelder Schinken?

Unser Hirschschinken ist 100 % Wild — kein Hausschwein, kein Mastvieh, keine lange Hältung auf Getreide oder Mais. Dadurch hat er nur 5–7 % Fett statt 20 %, deutlich mehr Eiweiss pro 100 g, einen intensiveren konzentrierten Geschmack und einen komplett anderen Naehrwert-Fingerprint. Geschmacklich: eleganter, weniger salzig als Parma, weniger intensiv räuchrig als Schwarzwaelder, mit einer klaren Wildnote, die für Feinschmecker das eigentliche Argument ist. Wer einmal Wildschinken im Vergleich zu Schweineschinken probiert hat, versteht, warum Luxushotels und Sterne-Restaurants zunehmend auf Wildbret-Charcuterie umsteigen.

Wie erkenne ich echten Dry-Aged Wildschinken?

An vier Dingen. Erstens: trockene, feste Außenseite (Pellicle), dunkelbraun bis mahagoni, nicht feucht oder glitschig. Zweitens: konzentriertes nussiges Aroma, kein künstlicher Raucharomageschmack, kein scharf-säuerlicher Geruch. Drittens: gleichmäßige mahagonirote Schnittfläche, cremiges (nicht wachsiges) Fett. Viertens — und das ist der ehrlichste Test: die Zutatenliste. Echter Dry-Aged Wildschinken hat maximal 4 Zutaten: Wildfleisch, Salz, Gewürze, ggf. Buchenrauch. Alles, was darüber hinaus auf dem Etikett steht (E-Nummern, Pökeln, Stabilisatoren, Phosphate, Umrötehilfsmittel, Traubenzucker, Aromaextrakte), ist ein Zeichen dafür, dass mit Abkürzungen gearbeitet wurde.

  • 100 % Bayern

    Exklusiv aus 3 Revieren der Bayerischen Staatsforsten. Kein Import, kein Wildhandel.

  • Vom Jäger

    Johannes jagt und verarbeitet selbst. Ein Mensch, nachvollziehbare Herkunft.

  • Handwerklich

    Per Hand zerlegt, chargenweise. Keine Industrielinie, keine Massenware.

  • DPD gekühlt

    Express-Versand bundesweit. Frisch oder schockgefrostet aus eigener Zelle.